Am Mittwoch, 18. März 2026, trafen sich 150 HEV-Mitglieder in Züberwangen, um die Gärtnerei der Familie Rutishauser zu besichtigen. Nach der Begrüssung durch den Präsidenten Rafael Eggenberger informierte der Geschäftsführer der Rutishauser AG, Bruno Rutishauser, über die lange Geschichte der Blumenfamilie und die verschiedenen Geschäftszweige. Im Moment laufe die Tulpenproduktion auf Hochtouren. Die schönen Tulpen, die in Züberwangen wachsen, seien zwar etwas teurer als die Ware aus dem Ausland, dafür unterstütze man mit dem Kauf das heimische Gewerbe. Zur Demonstration der Tulpenernte wurde extra für uns die Schicht der Mitarbeitenden verlängert und wir konnten zusehen, wie die Tulpen mit Zwiebeln geerntet, geschnitten, geputzt und verpackt werden. Herzlichen Dank für den Einsatz!
Die Mitglieder wurden dann in verschiedene Gruppen eingeteilt und unter teilweiser Führung der jüngsten Rutishauser-Generation auf einen spannenden Rundgang geschickt. Neben der automatisierten Produktion von Tulpen und anderen Pflanzen im riesigen Gewächshaus, konnten wir uns unter anderem bei Marianne Meier und Heidi Fitzi über die Kreationen in der Floristik, den Blumenversand und ein Blumenhüüsli zur Selbstbedienung informieren. Am Posten von Urs Rutishauser (Häberli Obst- und Beerenpflanzen) konnten wir Interessantes über neue Trends im Bereich Beeren und Früchte erfahren. Besonders beliebt ist derzeit die sogenannte Indianerbanane oder Pawpaw (gesprochen «Paupau»), die aus dem östlichen Nordamerika stammt. Die längliche Frucht sieht weniger aus wie eine Banane, sondern eher wie eine Papaya und schmeckt wie ein tropischer Fruchtcocktail aus Banane, Ananas, Mango und Vanille. Aber nicht nur Exoten, sondern auch heimische Beeren wie Erdbeeren oder Heidelbeeren oder viele verschiedene Apfelsorten erfreuen sich grosser Beliebtheit. Im Bereich Pflanzenschutz erfuhren wir, wie heute gezielt Nützlinge zum Schutz der Kulturen vor Schädlingen eingesetzt werden. Die Nützlinge, wie z.B. Marienkäfer oder Schlupfwespen, werden per Post angeliefert und dann in den Kulturen eingesetzt. Auch besondere natürliche Pflanzenstärkungsmittel sorgen dafür, dass die Pflanzen widerstandsfähiger werden und weniger anfällig für Krankheiten sind.
Im Anschluss an den sehr informativen Rundgang durften wir in geselliger Runde einen grosszügigen Apéro geniessen, der von der Familie Rutishauser offeriert wurde. Zum Abschluss des schönen Abends bekam jedes Mitglied ein Blumengeschenk in Form einer Mininarzisse mit auf den Heimweg, die jetzt in voller Blüte steht.
Wir danken der Blumenfamilie Rutishauser herzlich für die tolle Organisation und die gelungene Durchführung unseres Mitgliederanlasses und ganz besonders für den grosszügigen Apéro.































